Als ich damals mit dem Bloggen angefangen habe, hatte ich von überhaupt nichts eine Ahnung und habe viele Fehler beim Bloggen gemacht – wirklich von absolut gar nichts (hier habe ich das Thema auch schon mal kurz angeschnitten)! Das Einzige, was ich wusste, war, dass ich schreiben wollte und hierfür eine Plattform brauchte, um mein Vorhaben umzusetzen. Daher steckte ich viel Überlegungen in den Namen, das Logo und danach ging es auch schon los. Allerdings komplett ohne Plan und Hintergrundwissen, was das Betreiben eines Blogs betrifft.

Mein gesamtes Wissen habe ich mir über Jahre hinweg selbst erarbeitet. Aus diesem Grund  möchte ich Euch von 4 meiner größten Anfangsfehler berichten, damit Ihr diese zum Start Eures Blogs direkt umgehen könnt.

Meine Fehler beim Bloggen

Vorab möchte ich jedoch festhalten, dass kein Blog oder Business von Anfang an komplett perfekt oder ausgereift ist. Auf dem Weg ergeben sich immer noch so viele Windungen, Gelegenheiten und es öffnen sich neue Türen und andere schließen sich. Dies sind Dinge, die man überhaupt nicht einplanen kann! Also stürzt Euch nicht ewig lang in Überlegungen, Konzepte oder Businesspläne, denn diese können auf Dauer eher lähmen und Ihr startet nie mit Eurem Vorhaben. Ganz nach dem Motto: Weniger grübeln und mehr machen. Fehler passieren nun mal! Das Schöne daran ist: Man lernt dazu.

Machen ist wie wollen, nur krasser

Trotzdem möchte ich Euch diese 4 Anfängerfehler von mir gerne ersparen, sodass Ihr eine gute Basis für den Start Eures Blogs habt.

So vermeidest Du Anfängerfehler beim Bloggen

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Fehler Nummer 1 – Ich bin 4x mit meinem Blog umgezogen

Während meiner gesamten Bloggerzeit habe ich mit diesem Blog inzwischen 4 Umzüge zu unterschiedlichen Plattformen hinter mich gebracht. Dies lag anfangs daran, dass ich nach der Namensüberlegung und Logo-Entwicklung endlich loslegen wollte. Es juckte quasi in den Fingern und ich wollte die ersten Texte tippen. Dabei habe ich mich nicht ausgiebig genug über die diversen Blogger-Plattformen erkundigt, was sich später als großer Fehler herausstellte.

Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, dass so ein Blog-Umzug mit Datenimport, Übernahme von Bildmaterial und des Designs nicht ganz so einfach ist, wenn man absolut kein Hintergrundwissen im Bereich HTML, PHP oder CSS besitzt. Hinzu kommt, dass das Ganze nie wirklich absolut glatt über die Bühne geht und man sehr viel manuell nachjustieren muss. Daher erspart Euch diese Prozedur und vergleicht vorab die unterschiedlichen Plattformen miteinander. Überlegt Euch direkt gründlich, welche Plattform zu Euch und Euren Bedürfnissen sowie Eurer Zielsetzung passt. Generell kann ich Euch hier WordPress.org ans Herz legen (nutze ich auch), denn hier hostet Ihr Euren Blog selbst, könnt Eurer Design festlegen, ihr habt die meisten Funktionen (Plugins) und Freiheiten. Natürlich ist WP.org für Einsteiger eine echt komplizierte Variante, aber auf Dauer und Hinblick auf Eure Zielsetzung wahrscheinlich die einzig richtige Wahl.

Übrigens ganz wichtig: WP.com (nicht selbst gehostet, keine Plugins, weniger Freiheiten) ist nicht wie WP.org (selbst gehostet)!

Fehler Nummer 2 – Ich habe keine Zielgruppe / Nische bestimmt

Zu meinen Bloganfängen habe ich einfach über alles geschrieben, was mich persönlich interessiert. Glücklicherweise habe ich mit meinen Texten irgendwie einen Nerv getroffen, sodass ich von Anfang an eine gewisse Reichweite erzielt habe. Für mich war mein Blog zu diesem Zeitpunkt auch nur ein Hobby und ich habe keine definierten Ziele verfolgt. Bei mir hat sich eher alles ganz natürlich gefügt. Dauer aber auch umso länger! Auch heute decke ich noch eine große Sparte an Themen ab und viele andere erfolgreiche Blogger arbeiten auch nicht unbedingt in einer ganz engen Nische. Hierbei kommt es wirklich ganz auf Euch, Eurer Vorhaben und Zielsetzung an. Gerne berate ich in dem Bereich auch gezielt.

Dies wird bei Euch definitiv anders sein, denn sonst würdet Ihr Euch diesen Artikel nicht durchlesen. ?
Ihr seid entweder dabei Euren Blog ganz frisch aufzubauen oder bloggt schon eine Weile ohne viele Ergebnisse zu sehen. Es ist Euch wichtig Euren Blog zu etablieren, mehr Leser & Reichweite zu erzielen. Oder den Blog dazu nutzen Eurer Business zu positionieren und Dienstleistungen oder Produkte zu verkaufen. Aus diesem Grund solltet Ihr Eure Zielgruppe bzw. die Nische kennen,  Also macht Euch umfangreiche Gedanken dazu, wen Ihr erreichen wollt.

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Fehler Nummer 3 – Ich habe Inhalte ohne Mehrwert erstellt

In meinen ersten Blogbeiträgen habe ich manchmal nur 1 Foto mit 3 Sätzen oder auch nur ein Musikvideo hochgeladen. Damit habe ich einfach absolut keinen Mehrwert geboten, da die Information viel zu knapp waren. Wie wichtig fabelhafte Inhalte mit Mehrwert sind, habe ich Euch in dem Artikel (Content ist König & Marketing die Königinbereits umfangreich erläutert.

Fehler Nummer 4 – Ich habe Social Media nur sporadisch genutzt

Einer meiner größten Fehler zu meinen Anfängen war, dass ich Social Media nur sporadisch und komplett ohne Plan genutzt habe. Ich dachte beispielsweise, dass meine private Facebook-Seite doch vollkommen ausreichend ist, um dort meine Artikel zu teilen. Wozu also noch eine Fanpage einrichten? Wenn ich daran zurückdenke, muss ich doch wirklich schmunzeln und den Kopf über meine damalige Denke schütteln.

Natürlich braucht man eine eigene Facebook Fanpage für den Blog / das eigene Unternehmen und ganz sicher nicht nur diesen einen Social Media Kanal! Allerdings solltet Ihr auch hier genau überlegen über welches soziale Netzwerk Ihr Eure Zielgruppe findet und erreicht. Es bringt nämlich nichts, wenn Ihr auf allen sozialen Kanälen vertreten seid und Ihr diese nicht regelmäßig pflegen könnt.


Titelfoto via Unsplash | rawpixel

16 Comments

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    Posted 26. Juni 2017 19:47
    by Carolin

    Ich glaube, Fehler Nummer 3 hat echt jeder gemacht. 😀 Während meiner Anfangsphase habe ich ständig nur von der Schule und dem Wetter gefaselt. Im Nachhinein betrachtet, ist das echt peinlich.

    • Elisa Zunder
      Posted 29. Juni 2017 13:51
      by Elisa Zunder

      Liebe Carolin,

      jaja, so ging es glaube ich vielen. Wobei ein Blog ja
      früher auch einen ganz anderen Status hatte, als heute.
      Von daher haben solche Seiten ja auch ihre Berechtigung.

      Es kommt halt immer drauf an, wo man gerne hin möchte und
      welche Ziele dahinter stecken.

      Liebst, Elisa

  • Avatar
    Posted 26. Juni 2017 20:12
    by Tatjana

    Hallo Elisa, hahaha da muss ich echt schmunzeln und ertappe mich beim Punkt 1:-) ich bin auch umgezogen und mein erster Blog war ganz schrecklich;-) hätte ich deine Tipps damals mal eher gelesen…vielen Dank dafür lg Tatjana

    • Elisa Zunder
      Posted 29. Juni 2017 13:49
      by Elisa Zunder

      Liebe Tatjana,

      aber das gehört doch auch irgendwie „ein bisschen“ dazu.
      Damals war die Blogosphäre bei weitem auch nicht so professionell,
      wie heutzutage. <3

  • Avatar
    Posted 27. Juni 2017 19:10
    by Ari

    Sehr schöne Zusammenfassung. Finde es auch super wichtig, dass man eine konkrete Zielgruppe anspricht. Ich glaube, da erspart man sich richtig viel Arbeit, wenn man das Publikum anspricht, was auch wirklich die Texte lesen will.

  • Avatar
    Posted 27. Juni 2017 20:25
    by Mihaela

    Liebe Elisa, danke für die tollen Tipps! Solche Beiträge hätte ich vor 4 Jahren gut gebrauchen können… 😀

    Liebe Grüße,
    Mihaela

    • Elisa Zunder
      Posted 29. Juni 2017 13:48
      by Elisa Zunder

      Liebe Mihaela,

      das glaub ich gerne…ging mir ja ähnlich.
      Wobei „learning by doing“ auch nicht schlecht ist. 😉

  • Avatar
    Posted 27. Juni 2017 21:14
    by Bea

    Punkt 1 kenn ich leider zu gut, ich bin immer am überlegen ob es mir so gefällt und was ich ändern kann. So ganz zufrieden bin ich aber nie, das nervt:)))

    Danke für die Tipps

    Lieben Gruß
    Bea

    • Elisa Zunder
      Posted 29. Juni 2017 13:47
      by Elisa Zunder

      Liebe Bea,

      ja, leider ist man bei Blogger immer gebunden und kann sich nicht
      ganz so frei entfalten. Ich hoffe, dass Du bald eine Lösunf für Dich
      findest, mit der Du rundum zufrieden bist.

      Liebst, Elisa

  • Avatar
    Posted 2. Juli 2017 21:06
    by Melina

    Richtig toller Post liebe Elisa- der hilft sicher vielen Blogneulingen ♥
    Liebst, Melina
    http://www.melinaalt.de

  • Avatar
    Posted 2. Juli 2017 21:24
    by Birte

    Liebe Elisa,

    Der Post hilft sicherlich einigen Neulingen,denn es gibt wirklich Punkte, die man lieber von Anfang an gerne weiss. Ich hab den Punkt Social Media zu Beginn auch falsch angepackt und denke,dass ich noch immer viel dazu lernen kann 🙂

    Alles Liebe
    Birte

  • Trackback: 5 Tipps, wie Du Deine Business Ziele erreichst und verwirklichen kannst
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    Posted 16. Juli 2017 20:37
    by Eva

    Ja, einiges erkenne ich auch bei mir! Aber ich denke, dass auch das Bloggen ein Reife- und Entwicklungsprozess ist… es gehört einfach dazu sich zu verändern und das finde ich positiv.
    Liebst!
    Eva

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