Die Idee für einen Blog oder auch der Entschluss einen Blog zu starten ist oftmals schnell gefasst. Was jedoch wirklich dahinter steckt, welche Schritte man beachten muss und wie viel Planung hinter einem professionell geführten Blog stecken, ist vielen zu Beginn unklar. Nach anfänglicher Euphorie erfolgt schnell die Ernüchterung und Frust. Aus diesem Grund beschäftigen wir uns heute mit den notwendigen Punkten für einen Blog-Start. Dieser Blog Guide für Anfänger hilft dir bei der Erstellung eines  Blogs.


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Blog Guide für Anfänger: Wie starte ich einen Blog? Die ersten Schritte für einen gelungenen Blog-Start!

Oben bereits erwähnt, gibt es einige unerlässliche Schritte, die man beim Blog-Start beachten muss. Hierzu gehören neben einigen technischen Aspekten auch die Namensfindung, Branding, Blog-Layout und bestimmtes Equipment sowie Programme. Wir werden einzeln auf alle notwendigen Punkte eingehen, sodass Du eine Schritt-für-Schritt Anleitung für Deinen Blog erhältst. Übrigens ist es bei diesen notwendigen Schritten vorerst völlig egal, in welcher Nische oder Branche der Blog sich befindet oder ob es sich um einen Corporate Blog handelt. Eines sollte jedoch auch klar sein, denn nach der Erstellung des Blogs, geht es mit der Arbeit am Blog erst so richtig los! Dies erfordert Durchhaltevermögen, Disziplin und eine große Portion Motivation. Also: Los geht’s!

1.) Namensfindung, Logo & Design

Bevor wir uns näher mit den technischen Aspekten des Bloggens befassen, widmen wir uns Namensfindung, Logo, Design und Branding. Für den geplanten Blog sind diese 4 Punkte unabdingbar. Also mache Dir Gedanken, wie Du Deinen Blog nennen willst. Kannst Du den Namen auf ein bestimmtes Thema, welches Du eventuell behandeln willst beziehen? Möchtest Du eher einen Fantasienamen oder Deinen Namen als Blog-Namen verwenden? Wird es ein Corporate Blog (Unternehmensblog) und es besteht schon ein Name, eine bestimmte Vorgabe oder Branding?

Namensfindung
Während Du in der Namensfindung Deines Blogs bist, solltest Du zudem checken, ob Deine Wunschnamen überhaupt noch verfügbar sind. Spätestens sobald Du einige Favoriten gesammelt hast, ist der Namens-Check an der Reihe. Wichtig ist dies auch im Bezug auf die spätere Domain (s. Punkt 2). Den Namens-Check kannst Du zum Beispiel auf der Website vom Deutschen Patent- und Markenamt machen.

Logo Design

Mit der Namensfindung wäre der allererste Schritt erledigt, danach geht es um Dein persönliches Blog-Branding. Hierfür ist ein aussagekräftiges Logo unabdingbar. Falls Du dies nicht allein umsetzen kannst, suche Dir den richtigen Dienstleister*in für Dein Vorhaben. Wenn Du einen professionellen Blog führen möchtest, ist es wichtig von Anfang an professionell aufzutreten. Hierfür brauchst Du ein Logo. Vielleicht stehst Du gerade an diesem Punkt und benötigst Hilfe? Dann kontaktiere mich gerne, da ich Dir kompetente Grafikdesigner und Partner für Dein Vorhaben empfehlen kann.

Blog Design, Blog Layout & Branding

Nachdem Du ein professionell, eigens für Dich erstelltes Logo für Deinen Blog hast, kann es weitergehen. Dein komplettes Blog-Design und Branding sollte auf Dein Logo abgestimmt sein. Damit meine ich, dass beispielsweise die Farben aus dem Logo übernommen werden und ins Design eingepflegt werden. Für die Wahl des Blog-Designs gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die teilweise auch abhängig von der gewählten Plattform (Blogger, WP.com , WP.org …) sind. Außerdem ist es wichtig, dass Du Dir Gedanken über den Aufbau Deines Blogs machst. Welche Menü-und Navigationspunkte möchtest Du haben? Wo bindest Du die Pflichtangaben wie Impressum und Datenschutz ein? 

Beim Blog-Design kannst Du zwischen kostenlosen Templates (Design-Vorlagen) wählen, die von der jeweiligen Plattform zur Verfügung gestellt werden. Hier hast Du teilweise nur einen geringen Spielraum für Anpassungen. Die zweite Möglichkeit wäre, dass Du ein kostenpflichtiges Template wählst, was Du nach Deinen Wünschen umgestalten kannst. Oder lässt Deinen Blog direkt ganz nach Deinen Vorstellungen programmieren. Je nachdem wie fit Du im Bereich HTML, CSS und PHP bist, wirst Du hierbei auch Support benötigen.

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2.) Plattform, Domain & Hosting

In meinem Beitrag »Meine 4 Anfängerfehler beim Bloggen« habe ich bereits darüber berichtet, wie wichtig es ist, sich vorab genau über die diversen Blog-Plattformen zu informieren. Sei Dir über Dein Vorhaben, Ziele und Wünsche sicher, sodass Du diese mit der jeweiligen Plattform abgleichen kannst. Ich habe dies anfänglich leider nicht gemacht und bin deshalb ganze 4 Mal mit meinem Blog umgezogen.

Plattform

Für den Einstieg sind Plattformen, wie Blogger oder auch WP.com sehr nützlich, da einem mehr abgenommen wird. Zum Beispiel muss man den Blog nicht selbst hosten. Allerdings gibt es hierbei auch sehr viele Nachteile, da man beim Design oder der Domain nicht ganz unabhängig ist. Aus diesem Grund empfehle ich WP.org, was ich selbst für das ElisaZunder Blogazine nutze. Hier hat man die Möglichkeit alles selbst zu hosten, das gewünschte Design zu bestimmten, Plugins zu nutzen und viele weitere Möglichkeiten. Für Blog-Anfänger ist dies natürlich anfangs sehr unübersichtlich und kompliziert, aber für das Vorhaben eines professionellen Blogs aus meiner Sicht, die einzig richtige Plattform.

Domain

Oben bei der Namensfindung hatte ich es schon angesprochen. Neben dem Namens-Check ist es natürlich genauso wichtig zu überprüfen, ob die gewünschte Domain noch verfügbar ist. Dies kannst Du entweder über Domain-Check-Plattformen oder über Deinen Hoster überprüfen.

Hosting

Sobald Du Dich für WP.org entschieden hast, musst Du Dich eigenständig um das Hosting kümmern. Deshalb ist es notwendig, dass Du Dich für einen Webhoster entscheidest. Hiervon gibt es inzwischen jede Menge, wie beispielsweise: Strato, Host Europe, 1&1, All-Inkl. und viele viele mehr. Vergleiche diese und entscheide anschließend, welches Angebot für Dich am besten ist.

Wie Du sicherlich schon bemerkt hast, greifen die beiden ersten Punkte an einigen Stellen ineinander. Das Blog-Design kann beispielsweise erst umgesetzt werden, sobald Du Dich für eine bestimmte Plattform und Hoster entschieden hast. Hier gilt es eine bestimmte Reihenfolge zu beachten:

  1. Namensfindung
  2. Namens- und Domain-Check
  3. Finaler Name
  4. Domain-Sicherung
  5. Logoentwicklung
  6. Auswahl der Plattform & Hosting-Anbieter
  7. Design & Branding

Sobald dies umgesetzt ist, steht Dein Blog quasi in den Startlöchern. Die Vorarbeit ist erledigt, die Basis und das Fundament stimmen. Doch jetzt fängt das eigentliche Bloggen erst an. Bevor Du Deinen Blog online schaltest, solltest Du dafür sorgen, dass auch schon einige Inhalte und Artikel abrufbar sind. Denn sind wir mal ehrlich: Einen Blog ohne Inhalt live zu schalten, macht wenig Sinn.

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3.) Blog mit „Leben“ füllen // Content Creation

Bevor Du Dich dem Schreiben von Blog-Artikeln widmest, müssen noch ein paar grundlegende Dinge erledigt werden. Ein Blog / Corporate Blog soll Persönlichkeit und Transparenz zeigen, deshalb ist eine aussagekräftige Über-Mich/Uns-Seite von hoher Wichtigkeit. Wie Du mit dieser Seite zum Kunden- und Leser Magnet wirst, habe ich hier ausführlich beschrieben. Außerdem solltest Du Dich den wichtigen Pflichtangaben wie Impressum und Datenschutz widmen. Vielleicht möchtest Du Deine Über-Mich Seite in der Sidebar anteasern oder andere Features einbinden? Hierfür kannst Du hilfreiche Plugins nutzen.

Danach kannst Du dann mit dem Verfassen erster Artikel beginnen. Jedoch benötigst Du hierfür zusätzliches Equipment, Programme und Plugins.

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4.) Equipment, Programme, Tools & Plugins

Für die tägliche Blog-Arbeit sind gewisse Tools, Equipment, Programme und Plugins erforderlich. Diese erleichtern Dir Deine Arbeit und sorgen für einen guten Workflow. Für den Anfang beschränke ich mich in diesem Artikel auf die wesentlichen Helfer. Sobald Du tiefer in die Materie des Bloggens einsteigst, kann man immer noch ausbauen. Jedoch würde das Nennen meiner ganzen Tools den Rahmen etwas sprengen. Möchtest Du, dass ich diese nochmals in einem separaten Artikel erläutere? 

Wichtige Helfer: 

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5.) Themen, Nische & Zielgruppe

Du hast Dir sicherlich schon gedacht: „Und wann geht es nun endlich mit dem Schreiben von Blog-Artikeln los?“. Jetzt!

Schon als Du mit dem Gedanken gespielt hast einen Blog ins Leben zu rufen, hast Du damit ein bestimmtes Vorhaben im Hinterkopf gehabt. Dieses sollte auch bereits in den Namen, das Logo und das Blog-Layout mit eingeflossen sein. Doch nun geht es darum, Themen für Deine Zielgruppe und Branche / Nische zu erstellen. Hierbei ist es besonders wichtig Inhalte mit WOW-Faktor und Mehrwert zu erstellen. Nur so kannst Du langfristig überzeugen, Reichweite aufbauen und eine Community an Dich binden. Sobald Du Dein Thema mit Mehrwert gefunden hast, geht es nun aber wirklich ans Schreiben. Für das Erstellen eines optimierten Blogposts findest Du hier eine 10 Punkte Checkliste.

Nachdem sich dann einige Inhalte auf Deinem Blog finden, kannst Du diesen online stellen.

6.) Blog vermarkten

Nachdem Du Inhalte mit WOW-Faktor erstellt hast, müssen diese auch noch gefunden werden. Nur Artikel zu verfassen und darauf zu hoffen, dass diese wie verrückt geklickt werden oder die Kunden Dir auf einmal die Bude einrennen, ist unrealistisch. Du musst Dich aktiv darum kümmern, den Blog zu vermarkten. Hierfür sind Facebook, Instagram und Pinterest gute Reichweiten-Booster. In meiner Social Media Kategorie findest Du jede Menge Tipps, Tricks und Anleitungen soziale Netzwerke gekonnt für Dein Blog-Marketing zu nutzen.

DER CONTENT IST KÖNIG UND MARKETING DIE KÖNIGIN (UND DIE KÖNIGIN HERRSCHT IM HAUSE) – GARY VAYNERCHUK

7.) Planung

Inzwischen hast Du wahrscheinlich festgestellt, wie viel Arbeit hinterm Bloggen steckt. Ohne Planung und Organisation funktioniert es daher nicht. Erstelle Dir hierfür einen Redaktionsplan. So erhältst Du einen guten Überblick. Ich nutze hierfür das Tool Trello. Hier hast Du die Möglichkeit unterschiedliche Listen anzulegen, farblich zu markieren, Notizen, Links und Grafiken zu hinterlegen. Falls Du dann mal umstrukturieren musst, kannst Du diese Listen bequem umsortieren. Außerdem kannst Du mehrere Personen hinzufügen und auch viele weitere Tools mit Trello verknüpfen. Wahlweise kann man aber auch eine Liste, Excel Tabelle oder einen Online-Kalender nutzen. Schaue, welche Option für Dich am besten passt.

8.) Wille, Disziplin, Durchhaltevermögen & Motivation

Danach heißt es: Dranbleiben, Durchhalten und Weitermachen!

Ich hoffe, dass Dir meine Tipps für Deinen Blog-Start geholfen haben und wünsche Dir jetzt: HAPPY BLOGGING ?

 


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Schreibt mir gerne eine E-Mail an mail@elisazunder.de
Weitere Informationen zu meinen Leistungen findet Ihr auch auf meiner Website


 

PIN IT: Blog Guide für Anfänger

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Fotos via Unsplash | Titelbild Farrel Nobel | Foto 2 Marten Bjork | Foto 3 Clément H | Foto Collage STIL


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4 Comments

  • Trackback: Erfolgreich Bloggen: 10 Verhaltensweisen erfolgreicher Blogger
  • Trackback: Blog Guides + Blogger Tipps: Erfolgreich Bloggen
  • Posted 19. März 2019 10:04
    by Sara

    Hallo,
    Sara mein Name, ich suche einen logo Desinger der günstig ist, denn ich habe noch kein Logo.
    Kannst du mir da eventutell weiter helfen?

    Lg

    • Posted 26. März 2019 12:07
      by Elisa Zunder

      Hallo Sara,

      beim Logo bzw. beim Logo Design sollte man vor allem Wert auf Qualität setzen
      und „gut & günstig“ sind meistens zwei Wünsche, die nicht wirklich gut miteinander
      funktionieren. Generell habe ich einige Dienstleister in petto 😉
      Du kannst mit ja einfach mal eine E-Mail mit deinem aktuellen Budget fürs Logo senden…
      dann kann ich Dir mehr sagen.

      Liebe Grüße und ich freue mich auf Deine Mail,
      Elisa

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