Blogpost optimieren: So funktioniert es.

Als ich damals mit dem Bloggen angefangen habe, hatte ich weder einen Plan geschweige denn eine Strategie. Begriffe wie SEO, do-follow, no-follow und jegliche Art von Analyse-Tools oder Plugins lösten in meinem Kopf nur Fragezeichen aus. Bei meiner ersten Kooperationsanfrage musste ich gefühlt jedes 5 Wort googeln. Um zu wissen, was mein Gegenüber eigentlich genau von mir wollte. Wenn ich daran zurückdenke, muss ich wirklich schmunzeln!

Inzwischen sieht das Ganze natürlich anders aus; denn ich habe mir in den letzten Jahren des Bloggens, in der Blogosphäre und im Online Marketing ein umfangreiches Wissen angeeignet, welches ich in der Kategorie Business & Blogs und noch konkreter in der Rubrik Blogger Tipps, Blogs & Content Marketing mit Dir teilen möchte.

Nach meiner persönlichen Rückblende starten wir nun mit den 10 essenziellen Punkten und Tipps, die Du bei jedem Blogpost unbedingt beachten solltest. Übrigens ist hierbei erstmal  völlig egal, in welcher Nische Du Dich mit Deinem Blog bewegst, ob es ein Corporate Blog für Dein Unternehmen ist, ein Fashion- und Lifestyle-Blog oder ob Du Deine Produkte und/oder Dienstleistungen über einen Blog promotest.

Die 10 Punkte-Checkliste, um Deinen Blogpost zu optimieren ✔

1. Themenfindung

Bevor Du Deinen Blogpost nach essenziellen Kriterien strukturierst, brauchst Du vorab natürlich eine zündende Idee. Über was möchtest Du überhaupt schreiben? Falls Du schon genau weißt, über was Du schreiben willst (beispielsweise Dein Unternehmen / Dein Produkt), solltest Du Dir überlegen, wie Du dies mit einem Mehrwert für Deine Leser /Kunden (oder potenzielle Leser/ Kunden) kombinierst. Irgendetwas in Deinem Blogpost muss die Leser so faszinieren, dass sie klicken!
Außerdem solltest Du nach der Themenfindung bereits mit einer Keyword-Recherche beginnen. Mehr dazu dann unter Punkt 3.

2. Überschrift / Headline

Wo wir auch schon bei dem nächsten Schritt sind, denn die meisten Leser / Kunden werden durch eine fesselnde Headline angezogen und klicken somit auf Deine Seite. Im besten Falls ist es so, dass Du mit der Headline ein Problem Deiner Leser ansprichst und diese über Dich an eine kompetente Lösung gelangen. Das wäre der Idealfall und quasi eine Punktlandung für Dich! Außerdem ist es wichtig, dass Du das relanvante Keyword Deines Artikels mit in die Überschrift des Artikels einbindest.

3. Keywords einbinden

Wichtig ist, dass Du in Deinem Blogpost relevante Keywords und Longtail-Keywords einbaust. Hierbei ist es wichtig, dass die Keywords natürlich mit in den Text eingebunden werden. Fange nicht damit an nur Keywords zu droppen. Schreibe in erster Linie für Deine Leser, nicht rein für SEO. Trotzdem sollen Deine Blogartikel natürlich über Google auffindbar sein. Deshalb solltest Du vorab zusätzlich eine Keywordrecherche betreiben und weitere passende Suchbegriffe in Deinen Text einzubinden. Hierfür gibt es inzwischen eine Vielzahl an kostenlosen und kostenpflichtigen Tools, wie beispielsweise Google Keyword Planner oder KWFinder.
Ein weiterer Tipps für Deine Keywordrecherche: Frage Dich, wonach Du suchen würdest, um Deinen Artikel zu finden! Auch die Google-Suchleiste kann Dir hierbei helfen.

4. Zwischenüberschriften, um Deinem Text Struktur zu geben

Ihr habt es sicherlich schon gemerkt, dass ich viel und gerne mit unterschiedlichen Zwischenüberschriften (H1 – H6) innerhalb meiner Blogposts arbeite. Dies ist nicht nur förderlich für den Lesefluss und somit optisch ansprechend und nutzerfreundlich, sondern wird auch von Google „belohnt“. Vor allem H1, H2 und H3 werden besonders gut gewertet. Wenn ihr mehr über die unterschiedlichen Überschriften erfahren wollt, lass es mich wissen und ich gehe gerne genauer auf das Thema ein.

5. Bilder benennen

Wie oft habe ich schon erlebt, dass Fotos mit „IMG484858“ hochgeladen werden und keine vernünftige Bildbenennung und Beschreibung erfolgt. Eine Katastrophe für die Google Bildsuche, denn so könnt Ihr unmöglich gefunden werden. In meinem Pinterest Guide (Basic Skills) – eine Fortsetzung folgt schon bald – bin ich bereits umfangreich auf das Thema Bildbenennung eingegangen.

Blogpost optimieren, Blogger Tipps, Blogpost aufbereiten, Mehr Traffic für den Blog, SEO Optimierung, Blog Traffic, Blog Reichweite aufbauen, Blogartikel optimieren

6. Einen Link zu älteren Artikeln setzen

Unter Punkt 5 habe ich es Euch quasi vorgemacht, denn es ist essenziell, in neueren Artikel auf ältere Artikel zu verlinken. Dieses Thema habe ich übrigens auch in meinen 8 Tipps für mehr Reichweite – Deinen Blog bekannt machen umfangreich erläutert. Diese Backlinks helfen Euch nicht dabei Eure Leser / Kunden auf ähnliche Blogposts aufmerksam zu machen und diesen somit einen weiteren Mehrwert (s. Punkt 1) zu liefern, sondern Ihr betreibt Linkaufbau für Eure Seite (= Google Ranking).

7. Deinen Artikel für SEO anpassen

Um Deinen Blogpost zu optimieren, gibt es inzwischen die unterschiedlichsten Tools, Plugins und Anbieter. Generell solltest Du aber auch immer daran denken, dass Du Deine Artikel nicht nur für Google schreibst, sondern für Personen. Optimiere, aber halte die Balance!

8. Deinen Blogartikel mit einer Frage beenden

Am Ende Deines Blogartikel eine Frage an Deine Leser / Kunden zu stellen, bringt Dir die gewünschte Interaktion auf Deinen Blog / Corporate Blog. So kannst Du direkt ins Gespräch kommen und neue Leser / Kunden an Dich binden. Vergiss nicht auf die Kommentare einzugehen, denn nichts ist schlimmer als einseitige Kommunikation. Mehr dazu auch hier.

9. Lese Korrektur

Bevor Du Deinen Beitrag veröffentlichst, solltest Du diesen unbedingt Korrekturlesen. Falls Du Dir bei der Schreibweise einiger Wörter unsicher bist, frag Google oder den Duden. Hier findest Du sicherlich eine Antwort. Ich handhabe es so, dass ich den Blogpost nach dem Schreiben erst einmal „ruhen“ lasse und etwas anderes mache. Danach gucke ich mir den Artikel noch einmal mit „frischem Blick“ an und finde meisten noch ein paar Fehler.

10. Auf Deinen Social Media Kanälen teilen

Wie in einem anderen Artikel erläutert, ist der Content König und Marketing die Königin. Nach diesen ganzen Tipps für einen optimierten Blogpost gehe ich davon aus, dass Du einen fantastischen Artikel mit Mehrwert und Wow-Effekt erstellt hast. Doch nun geht es darum Deinen Blogpost auch zu vermarkten. Nutze dafür Deine Social Media Kanäle!
Übrigens kannst Du Deine Artikel auch öfters über Deine sozialen Kanäle teilen, aber sei kreativ und wandle die Teaser-Texte dementsprechend ab. Besonders gut geeignet dafür ist Evergreen-Content.

Checkliste im Überblick

  1. Themenfindung
  2. Headline
  3. Keywords & Longtail Keywords
  4. Zwischenüberschriften einbinden
  5. Richtige Bildbenennung
  6. Interne Linksetzung
  7. Nutze ein SEO-Tool
  8. Interaktion anregen
  9. Korrekturlesen
  10. Social Media

Weitere Artikel zum Thema Blog & Business

Blog Guide für Anfänger: Wie starte ich einen Blog?
Meine 4 Anfängerfehler beim Bloggen und Tipps, wie Du sie vermeidest
Deinen Blog bekannter machen: 8 Tipps für mehr Reichweite 
Blog-Headline schreiben: Finde den perfekten Titel für Deinen Blogpost
100 Blog-Artikel-Ideen: Für Deinen Blog 
7 Methoden Deinen Blog- und Website Traffic zu steigern & Dein Unternehmen zu positionieren 
Ziele erreichen: 5 Tipps, wie Du deine Business Ziele erreichst


Titelbild und Hintergrundbild Collage via Unsplash © Anete Lūsiņa

7 Comments

Leave a comment