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Facebook-Marketing ist viel Arbeit und man widmet sich der Vermarktung über Facebook oftmals mehrere Stunden in der Woche. Wenn bei Dir trotz aller Bemühungen die Ergebnisse, wie Wachstum oder Kundenanfragen ausbleiben, begehst Du vermutlich einige der häufigsten Fehler im Facebook-Marketing. Diese 12 häufig gemachten Fehler sorgen dafür, dass Facebook für Dich als Marketingkanal noch nicht läuft.

12 Facebook-Marketing Fehler, die Dich Kunden kosten

Vermeide diese 12 häufigen Fehler beim Facebook-Marketing

1. Unregelmäßig posten

Nur wenige lieblose Facebook-Post’s pro Monat und die Kunden sollen Schlange stehen! Schöne Vorstellung, doch das sieht in der Realität dann doch anders aus; denn man muss regelmäßig für relevante, spannende und begeisternde Inhalte sorgen. Kein Wunder, das bei unregelmäßigen Postings die Reichweite direkt wieder in den Keller geht. Oftmals wird an diesem Punkt behauptet, dass „Facebook tot sei“, was jedoch bei 2,2 Milliarden aktiven Nutzern wirklich völliger Quatsch ist. Mein Tipp: Auf Ursachenforschung gehen anstatt Facebook für tot zu erklären! 😉

Die Facebook-Seite sollte regelmäßig mit 5-7 Post’s pro Woche bespielt werden. Wobei dies auch stark abhängig von der jeweiligen Zielsetzung des Unternehmens ist bzw. was das Unternehmen via Facebook erreichen möchte (Stichwort: Facebook Strategie). Allerdings gilt hier wie immer Qualität vor Quantität. Die einzelnen Postings sollen einen Mehrwert liefern, hilfreich sein oder auf eine andere Art und Weise inspirieren. Seid mutig, probiert neue Dinge aus und stecht aus der Masse hervor. Setzt vor allem neben professionellen Texten auch auf hochwertigen visuellen Inhalt (mehr dazu unter Punkt 11). Übrigens müssen auch nicht alle Inhalte vom Unternehmen selbst stammen, aber dazu später mehr.

2. Beiträge nicht planen

Facebook-Beiträge können direkt über Facebook erstellt werden, als Entwurf hinterlegt oder direkt über den Timer geplant werden. Hierfür ist nicht mal ein Tool von einem weiteren Anbieter nötig, da Facebook Dir diese Option direkt bietet. Also nutze diese Funktion, um strategischer agieren zu können. Zudem nimmt das Vorplanen von Postings auch viel Druck raus, Du hast mehr Luft für kreative Ideen und kannst Dich wieder mehr auf das Erstellen von Inhalten mit Mehrwert fokussieren.

3. Falsche Uhrzeiten wählen

Beim Start auf Facebook muss und sollte man natürlich erstmal ausprobieren und sich an die Zielgruppe bzw. die Wunschkunden herantasten. Jedoch liefert die Facebook-Statistik eine sehr gute Auswertung darüber, zu welchen Uhrzeiten die jeweilige Zielgruppe aktiv ist. Deshalb nutze die Facebook-Statistik und betreibe Monitoring all Deiner Aktivitäten. Das stetige Monitoring dient zur Analyse, Auswertung und Verbesserung Deiner Facebook-Strategie. Ein gutes Tool hierfür ist übrigens auch FanpageKarma. Übrigens solltest du regelmäßiges Monitoring bei all Deinen Social Media Kanälen betreiben, denn sonst kann auf Dauer keine Entwicklung stattfinden.

 

4. Unpersönlich agieren

Im Allgemeinen ist Social Media dazu gedacht, dem Unternehmen ein Gesicht zu geben, persönlich zu agieren und transparent zu sein. Was früher der Newsfeed auf Websites war, wird heute durch Social Media ersetzt. Deswegen solltest Du auf Facebook ebenfalls persönlich agieren, um Deinen Unternehmen ein Gesicht zu geben. Trau Dich aus der grauen Masse und dem Einheitsbrei hervorzustechen.

5. Zu viel Werbung (nur verkaufen wollen)

Das ist übrigens einer der häufigsten Fehler. Ich behaupte einfach mal, dass bisher fast jeder Seitenbetreiber / jede Seitenbetreiberin in diese Falle getappt ist! Die ganze Zeit nur Werbung zu posten, ist wenig hilfreich und sorgt ganz schnell für einen Stempel: Spam! Deshalb solltest Du hier die „80-20-Regel“ befolgen. Teile zu 80% hilfreichen, hochwertigen, interessanten und unterhaltsamen Content auf Deiner Facebook-Seite (Stichwort: Mehrwert) und zu 20% Werbung für Deine Angebote. Achte bei der Werbung jedoch darauf, dass diese nicht zu plump rüberkommt. Hier kannst Du beispielsweise ein Blog-Artikel mit einem aktuellen Angebot kombinieren. Sei kreativ anstatt plump!

6.Schlechte Reaktionsquote | Schlechtes Community-Management

Reagiere schnellstmöglich auf Antworten, Fragen und Nachrichten Deiner Community. Alle Seitenbetreiber wollen doch eins, dass die Seite nur so vor Interaktion strotzt! Deshalb reagiere auf jede Frage, Antwort, Bewertung und Nachricht Deiner Community. So lernst Du diese noch besser kennen, weckst Vertrauen und bindest diese nachhaltig an Dein Unternehmen. Außerdem werden Seiten mit hoher Interaktion von Facebook deutlich besser gerankt (Facebook-Algorithmus) und die Reaktionsquote Deiner Facebook-Seite höher eingestuft.

7.Nicht „social“ sein

Sei „social“! Fange an Interaktionen auf Deiner Seite anzuregen, bringe Dich mit ein und baue eine persönliche Beziehung zu Deiner Community auf. Außerdem kannst Du andere Personen und Seiten taggen und so über’s „social sein“ eine höhere Reichweite aufbauen. Mehr dazu aber unter Punkt 10 Fremd-Content bzw. Inhalte kuratieren.

8.Kein „Networking“

Der Name soziale Netzwerke sagt es eigentlich schon: Betreibe „Networking“! Werde aktiv in Facebook-Gruppen und stelle Dein Wissen zur Verfügung, verbinde Dich mit Gleichgesinnten oder suche selbst Hilfestellung zu bestimmten Fragen.


PIN IT: Facebook-Marketing Fehler

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9. Blog-Artikel nur 1x teilen

Teile Deine Blog-Artikel nicht nur 1x auf Facebook, sondern lasse diese mehrfach einfließen. Nutze hierzu allerdings nicht immer dieselbe Headline, Phrasen oder Fotos. Stattdessen schreibe mehrere unterschiedliche Teaser und nutze unterschiedliche Posting-Arten (Link-Postings, Bild-Postings, Video-Teaser etc.). So kannst Du Inhalte mit Evergreen Charakter immer wieder aufs Neue nutzen und ebenfalls herausfinden, welche Post’s bei Deiner Community am besten ankommen.

Die Inhalte kann man nach circa 8 Wochen erneut mit einfließen lassen, da diese bis dahin völlig im Facebook-Dschungel verschwunden sind. Innerhalb dieser Zeit hast Du hoffentlich auch schon neue Leute für Deine Fanpage begeistern können, für die diese Inhalte noch neu sind.

10. Keinen Fremd-Content kuratieren

Fange damit an fremde Inhalte zu kuratieren. Teile Artikel mit Mehrwert von anderen Facebook-Seiten auch mit Deiner Community und verlinke/tagge den jeweiligen Urheber. So zeigst Du, dass Du zu Deinem Thema immer top informiert bist und auch keine Angst davor hast andere Personen hervorzuheben. Dies zeigt Deinen Expertenstatus und Deine Community weiß, dass sie auf Deiner Seite bestens mit aktuellen Informationen oder hilfreichen Tipps versorgt wird. Über das Kuratieren von fremden Inhalten habe ich übrigens auch schon im Bezug auf Pinterest-Marketing berichtet.

11. Verwenden von schlechten Fotos, Grafiken und Video

Professionelle Texte und visuelle Inhalte (Fotos, Grafiken und Videos) bauen bei einem Facebook-Post aufeinander auf. Deshalb sorge dafür, dass Du schlechte Fotos, Grafiken und Videos ab sofort vermeidest! Setze hier auf eine hohe Qualität und passe die visuellen Inhalte von der Größe für Facebook an. Wenn Du diese visuellen Inhalte nicht selbst erstellen kannst, hole Dir professionelle Hilfe mit an Bord (z.B. Grafikdesigner, Fotograf, Videograf etc.). Bei Bedarf vermittle hier gerne den richtigen Dienstleister.

Bildgrößen von Facebook

  • Profilbild 800 x 800 px
  • Titelbild 820 x 310 px
  • Veranstaltungsfoto 1920 x 1080 px
  •  Shared Link 1200 x 627 px
  •  Shared Images 1200 x 600 px
  •  Video nicht größer als 4GB und nicht länger als 120 Minuten

Beachte: Das Facebook hier auch immer wieder Änderungen vornimmt und die Mobile- und Desktop-Version sich unterscheiden. Lege in dem Fall die Fotos größer an, um Qualitätsverluste zu vermeiden. Bei kleineren Bildern skaliert Facebook automatisch nach oben, was dann für Qualitätsverluste (Pixelbrei) sorgt.

12. Keine Geschichten erzählen

Fange an Geschichten (=Storytelling) zu erzählen, die Personen für Dein Unternehmen begeistern. Gibt es eine spannende Story zur Unternehmensgründung, zu einem bestimmten Produkt oder aus dem Unternehmer-Alltag? Dann lasse Deine Fans daran teilhaben.

Welche Fehler hast Du bisher gemacht?

Bei welchen der Fehler bist Du selbst schon in die Falle getappt? Mit dieser Checkliste bleiben Dir hoffentlich weitere Fehler erspart und Du kannst Dein Vorgehen auf Facebook und Deine bisherige Strategie nochmals überdenken, überarbeiten und verbessern. Viel Erfolg!


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