Heutzutage rückt das Thema Achtsamkeit glücklicherweise wieder mehr in den Fokus von vielen Menschen. Ich selbst war schon immer eine Beobachterin, habe Erlebnisse, Eindrücke, Gerüche und das ganze Drumherum für mich abgespeichert, reflektiert und benötigte in allem Trubel auch immer gewisse Ruhephasen. Gerade aus diesem Grund widme ich mich eben auch im ElisaZunder Blogazine ganz bewusst den Themen wie Achtsamkeit, Self Care und Wellness.

Und obwohl das Thema Achtsamkeit für viele Menschen weiter in den Fokus rückt, habe ich oftmals das Gefühl, dass nur an der Oberfläche gekratzt wird. Die Thematik wird für großartig befunden, aber ein wirkliches Auseinandersetzen fällt im stressigen Alltag dann oftmals schwer. All die wunderbaren und schönen Dinge, von denen man tagtäglich umgeben ist, nimmt man als selbstverständlich wahr. Bei all dem Trubel vergisst man das kürzlich Gesehene. Oder sieht man aufgrund von unterschiedlichen Faktoren vielleicht auch gar nicht mehr richtig hin?

Wertschätzen von vermeintlich kleinen Dingen: Große und kleine Abenteuer

In jungen Jahren sehen wir die Welt mit ganz anderen unbekümmerten Augen. Jeder Moment wird mit allen Sinnen erlebt, durchlebt, hinterfragt und abgespeichert. Wir waren kleine und große Abenteurer und wollten unser Umfeld und die Welt entdecken … und wenn es nur hieß, das nächste Klettergerüst zu erklimmen. Alles war neu, toll und spannend! Alles Erlebte wurde nur so aufgesogen, abgespeichert und ließ uns voller Freude strahlen.
Heute schätzen wir viele vermeintliche Kleinigkeiten gar nicht mehr, vergessen unsere Freude darüber und gehen zum nächsten Punkt der Tagesordnung über. Dabei machen doch gerade diese Kleinigkeiten das Leben lebenswert und bewahren unser inneres und äußeres Strahlen. Das wundervolle Buch „Groß trifft Klein“ bringt diese Anschauungen von Erwachsenen und Kindern in Illustrationen großartig auf den Punkt. In meinen Augen übrigens nicht nur für Eltern geeignet, sondern auch für Erwachsene, die wieder mehr Kind sein sollten. Doch zurück zum Thema.

Wie bewahren wir unser Strahlen?

Kinder zeichnen sich durch Freude, Glück und einen unerschütterlichen Enthusiasmus aus. So klein ein Kind doch sein mag – es strahlt hell und stark. Doch genau dieses angeborene Strahlen verlieren viele von uns auf dem Weg des Erwachsenwerdens. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlicher Natur und geprägt von bestehenden Werten, Normen, Konventionen, Erfahrungen und Menschen, welche uns im Laufe des Lebens begegnen. Allerdings müssen wir diese eingetrichterten Sichtweisen, Werte oder auch Erfahrungen achtsam hinterfragen und reflektieren. Und uns im Anschluss fragen, ob diese gelernten Überzeugungen eben auch unseren Überzeugungen entsprechen. Nur auf diesem Weg können wir nach und nach ein Leben kreieren, was unseren Vorstellungen entspricht.

Vielleicht mag dies für einige Personen in eurem Umfeld unverständlich sein, dass ihr nun endlich damit anfangt, ein Leben nach euren eigenen Werten und Vorstellungen zu erschaffen. Jedoch sollte man sich von solchen negativen Energiefressern, welche ihr Strahlen leider schon völlig verloren haben und oftmals nur wenig Spaß und Freude im Leben haben, sowieso trennen.

“You create the world, blink by blink. It is entirely yours to discover and yours to create.” – Sophia Amoruso

Wir müssen verstehen, dass das Bewahren von bestimmten kindlichen Eigenschaften dafür sorgt, dass wir unser Strahlen behalten und pflegen. Diese positive Energie zu erhalten und so durchs Leben zu gehen wird nicht nur euch gut tun, sondern auch all den Menschen, mit denen ihr in Berührung kommt ein tolles Gefühl hinterlassen. Und vielleicht auch zum Umdenken anregen.

Bleibt euch selber treu und bewahrt euch so eure ganz eigene Superpower und ein ewiges Strahlen!

 

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Foto © Noah Silliman via Unsplash

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