Jeden Tag aufs Neue motiviert starten, sich selbst zu organisieren und dabei auch noch produktiv zu sein, ist manchmal gar nicht so einfach. Deshalb teile ich 6 Tipps für mehr Motivation als Selbständige_r.  Die Ablenkung gerade im Home Office ist oftmals sehr hoch. Der Haushalt, der störend im Nacken sitzt. Oder eventuell auch Familie und Freunde, die das Arbeiten von Zuhause noch nicht richtig für Arbeiten halten. All diese „Störfaktoren“ können einem bei fehlender Organisation und Motivation sehr schnell zum Verhängnis werden.

Daher möchte ich heute ein paar Tipps auflisten, wie man trotz lauernder Ablenkungen fokussiert und motiviert bleibt.

 

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1. Früh Aufstehen & Frühstücken

Ehrlich gesagt, bin ich absolut kein Morgenmensch. Genau deswegen fällt mir dieser Punkt auch nicht immer leicht. Trotzdem ist es ganz wichtig, auch wenn man sich seine Zeit flexibel einteilen kann, jeden Tag ungefähr zur selben Zeit aufzustehen und nicht den ganzen Vormittag zu vertrödeln. Denn sonst verschiebt sich der Tag extrem weit nach hinten und man bekommt außerhalb der Arbeit nichts anderes mehr geregelt.

2. Zieh Dir was an

Den ganzen Tag im Pyjama vorm Computer zu verbringen, kann oftmals dazu verleiten nicht allzu produktiv zu sein. Deswegen mache Dich morgens genauso fertig, als würdest Du ins Büro, zu einem Termin oder Ähnlichem fahren. Das gibt Deiner Motivation einen Boost und bringt Dich in den richtigen Arbeitsmodus.

3. Weg zur Arbeit

Auch beim Arbeiten von zu Hause bzw. aus dem Home Office kann man sich einen Arbeitsweg schaffen.  Gehe nach dem Fertigmachen kurz vor die Tür, hol Dir einen Kaffee oder gehe beispielsweise zum Briefkasten.

Wichtig ist, kurz die Wohnung zu verlassen und frische Luft zu schnappen, um danach in Deinen Arbeitstag zu starten. Unter anderem vermeidest Du so, dass Dir langfristig die Decke auf den Kopf fällt.

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4. Hab einen festen Arbeitsplatz

Für mich ist es ganz wichtig, einen festen Platz zu haben, an dem ich täglich arbeite. Es ist sehr unproduktiv, wenn man sich jeden Morgen erst irgendwo Platz schaffen muss. Bei einem festen Arbeitsplatz kannst Du direkt mit Deinen To-Do’s starten und bist sofort im Arbeitsmodus. So verlierst Du auch keine kostbare Zeit.

Diese neugewonnene Zeit kannst Du dann lieber mit Deinen Projekten oder einer sinnvollen Pause verbringen.

5. Organisier dich

Als Selbstständige_r bist Du für Dich selbst verantwortlich. Deshalb ist es umso wichtiger, alle relevanten Projekte, Termine und Ideen auf dem Schirm zu haben.

Deshalb ist ein ständiger Begleiter in der Tasche mein Terminkalender; zusätzlich nutze ich das Tool Trello und führe separat nochmals eine Liste mit allen wichtigen Terminen und Projekten. Ohne diese Liste würde bei mir rein gar nichts laufen, denn sie ist das Erste was ich mir morgens angucke, um meinen Tag zu planen. Übrigens ist die Liste auch das Letzte, was ich mir vor Feierabend nochmal anschaue um nochmal alle Zwischenstände zu aktualisieren. So kann ich am nächsten Tag direkt nahtlos weiterarbeiten.

Welche Tools nutzt Du zur Organisation?

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6. Mach Pausen

Dies ist auch wieder ein Punkt, an den ich mich selbst oft erinnern muss. Trotzdem ist es ganz wichtig Pausen zu machen und genügend Zeit fernab vom Bildschirm zu verbringen. Auf diese Weise kannst du deine Energiereserven wieder aufladen, runterkommen und neue Ideen sprudeln quasi von selbst. Mein Ritual ist, nach dem Mittagessen im Büro ein paar Schritte um den Block oder durch den Park zu machen. Regelmäßige Urlaube sind natürlich schön und auch notwendig. Allerdings ist es viel wichtiger sich auch Ruhephasen und Pausen im Alltag zu gönnen, um so ausgeglichen zu bleiben.

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21 Comments

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    Posted 2. Februar 2016 12:02
    by Katharina

    Liebe Elisa,
    das kann ich genau so unterschreiben! Eine Struktur bzw. auch Routine ist unglaublich wichtig für einen produktiven Arbeitstag in Selbständigkeit.
    Ich habe mich mittlerweile wieder von Büro ins Home-Office einquartiert 😀 Aber auch nur, weil mir das Büro nicht gefällt und ich mich wohlfühlen muss. Allerdings achte ich mittlerweile darauf, dass ich mich jeden Morgen ordentlich fertig mache, meine Pausen einhalte und min. 1x am Tag rausgehe. Sei es für den Mittagsspaziergang oder zu einem Termin.

    Ich finde es toll, dass du nun ganz in deiner Selbständigkeit bist und drücke dir für deinen Weg alle Daumen 🙂

    Liebe Grüße
    Katharina

    • Elisa Zunder
      Posted 3. Februar 2016 11:31
      by Elisa Zunder

      Liebe Katharina,
      danke für deine lieben Worte. Richtig den Wohlfühlfaktor habe ich in meinem Artikel gar nicht erwähnt, wobei es so ein wichtiger Punkt ist. Ich fühle mich in meinem Büro wirklich pudelwohl und genau das ist exrem wichtig, weil man dort den ganzen Tag verbringt. Ich denke in einer Fortsetzung nehme ich dies definitiv noch mit auf. Danke für deine Anregung.

      Liebst, Elisa

  • Avatar
    Posted 2. Februar 2016 13:59
    by Julia

    Hallo Elisa,
    bin auch seit einiger Zeit selbstständig, arbeite von zuhause aus und kenne die beschriebenen Herausforderungen nur zu gut ;). Trotz Flexibilität (die ich über alles genieße) ist eine gewisse Routine einfach nötig, um voranzukommen.

    Was ich noch empfehlen kann:
    Ich hab mir ganz groß meine Ziele auf ein Plakat geschrieben und aufgehängt – das motiviert mich jeden Tag, daran zu arbeiten. Und wenn ich eine Aufgabe vor mich hinschiebe, seh ich mir kurz Stellenanzeigen von Angestellten-Jobs an, die ich alternativ haben könnte – und die Motivation ist wieder da ;). Naja, und wenn mal wirklich gar nichts geht, hat man ja als Selbstständiger den Vorteil, sich seine Zeit frei einteilen zu können :)!

    Liebe Grüße,
    Julia

    • Elisa Zunder
      Posted 3. Februar 2016 11:33
      by Elisa Zunder

      Hallo liebe Julia,
      danke dir für deine weiteren Tipps, die nehme ich auf jeden Fall in einem zweiten Teil mit auf. Solche Motivationssprüche sind manchmal echt goldwert. Ich habe mir damals fürs Home Office extra eine Pinnwand/Moodboard mit Sprüchen und schönen Dingen angelegt, die direkt neben dem Monitor stand. Diese krame ich doch bald direkt mal wieder vor und stelle sie mir auch ins neue Büro. Der Trick mit den Stellenanzeigen ist ja auch echt witzig.

      Liebst, Elisa

  • Avatar
    Posted 3. Februar 2016 7:22
    by Ava

    Hallo Elisa,
    danke für den Trello-Tipp! Kannte ich noch nicht und es kommt genau zur richtigen Zeit : )
    Liebe Grüße, Ava

    • Elisa Zunder
      Posted 3. Februar 2016 11:34
      by Elisa Zunder

      Liebe Ava,

      sehr gerne. Ich bin gespannt, ob es dir im Alltag gut weiterhilft. Bei mir geht fast kaum noch etwas ohne dieses Tool.

      Liebst, Elisa

  • Avatar
    Posted 4. Februar 2016 22:45
    by Ari

    Erstmal Glückwunsch zur Selbständigkeit, sehr mutig und deswegen sehr bewundernswert! Du schaffst das alles bestimmt ganz toll.
    Übrigens finde ich es toll, dass du dir ein kleines Büro angemietet hat. Ich glaube, wenn man nur von Zuhause aus arbeitet, ist die Verführung einfach zu groß, sich „gehen“ zu lassen und doch mal die Lieblingsserie zu gucken, statt effektiv zu arbeiten.

    Liebe Grüße,
    Ari

    • Elisa Zunder
      Posted 11. März 2016 17:39
      by Elisa Zunder

      Liebe Ari,

      vielen lieben Dank für die netten Worte!
      Ja, vor allem fällt einem irgendwann einfach die Decke auf dem Kopf – mir zumindest. Und in Cafés und Co arbeite ich einfach nicht gerne, weil ich dort lieber entspanne und mich mit Freunden treffe. Da war das kleine Büro schon definitiv die richtige Lösung für mich.

      Liebst, Elisa

  • Avatar
    Posted 7. Februar 2016 12:24
    by Mai

    Ich stelle es mir auch wirklich schwierig vor sich tagtäglich zu motivieren, wenn man selbstständig arbeitet. Das fällt mir an manchen Tagen ja sogar im Büro schon schwer. Und wenn man dann den ganzen Tag zuhause ist und das Sofa gleich nebenan steht macht es die ganze Sache sicherlich nicht einfacher.

    Liebste Grüße ♥ Mai
    http://www.sparkleandsand.com

    • Elisa Zunder
      Posted 11. März 2016 17:41
      by Elisa Zunder

      Liebe Mai,

      ja, das ist manchmal schon ganz verführerisch, aber das Gute ist ja, dass man das was man tut liebt (in meinem Fall) und man weiß wofür und für wen man es tut. So ist die Motivation meistens eh schon etwas höher als im Angestellten-Verhältnis. 😉

      Liebst, Elisa

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  • Avatar
    Posted 4. Oktober 2016 10:55
    by Anita Grasse

    Oh ja, das kenne ich. Hab im Home Office angefangen, bin dann in ein Büro gewechselt und arbeite jetzt wieder von zu Hause – und schreibe diesen Kommentar im Pyjama und mit Out-of-bed-Haaren. Einerseits genieße ich das total (was ein Luxus, mich nicht um Äußerlichkeiten kümmern zu müssen, wenn ich das nicht will), andererseits hast du völlig Recht: Es lädt zum Gammeln ein.

    Für mich unerlässlich, um diese Gammelphasen in Grenzen zu halten: meine Listen (google Calendar, Trello, Inspirationsbuch (aka „Reisende To Do-Sammlung“ nach Cordula Nussbaum), Arbeitsbuch, langfristige, Wochen- Tages-To-do-Liste), Musik (um mit dem Schreiben anzufangen, kann ich Ruhe nicht ertragen, Podcasts lenken aber zu sehr ab, Countrymusic oder Klassik – je nach Textthema – bringen mich in den Flow) und unbedingt ein aufgeräumter Schreibtisch. Meiner ist voller als mir gut tut, was einem akuten Platzmangel geschuldet ist. Aber ich merke, dass ich konzentrierter arbeite, wenn um mich herum nicht eine Millionen Kleinigkeiten rumstehen.

    • Elisa Zunder
      Posted 4. Oktober 2016 11:23
      by Elisa Zunder

      Hallo liebe Anita,

      vielen Dank für deinen umfassenden Kommentar. Das Inspirationsbuch muss ich mir dringend mal
      anschauen, denn das kenne ich noch gar nicht. Manchmal tut es auch wirklich gut noch im Pyjama
      zu starten…vor allem zu Wochenanfang. Auf Dauer hat mich das dann doch verrückt gemacht. 😉
      Ein freier und aufgeräumter Schreibtisch ist für mich auch ganz wichtig, obwohl es zum Ende der
      Woche manchmal echt chaotisch aussieht. Ich bin einfach ein Listen und Notizenfreak. Zum Ende
      der Arbeitswoche hab ich inzwischen ein festes Ritual alles aufzuräumen und auszusortieren, damit
      ich in der nächsten Woche frisch starten kann.

      Ganz liebe Grüße,
      Elisa

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