Energieräuber kennen wir alle, doch oftmals sind wir selbst unsere größten Energieräuber. Dies liegt daran, dass wir uns von bestimmten Aussagen, Verhaltensweisen oder Menschen triggern lassen. Wir uns anschließend so lange Gedanken über Gesagtes machen, an uns zweifeln und uns damit selbst unsere kostbare Energie rauben.

Kurzer Einschub: Was sind Energieräuber?

Wir hatten schon einmal ausführlich über den Typ Mensch berichtet, über den jede*r von uns schon einmal „gestolpert“ ist: Energiefresser. Sie schaffen es, uns auf unterschiedliche Art und Weise  kostbare Energie zu rauben. Dabei haben Energiefresser nicht immer unbedingt böse Absichten, sondern leiden teilweise selbst unter ihrem Verhalten.

Jedoch ist es gar nicht so einfach, mit alten Gewohnheiten zu brechen und sich eine neue Verhaltensweise anzugewöhnen. Hierzu benötigt man viel Arbeit und Disziplin. Und darüber stolpert man recht schnell. Allerdings kann jede*r von uns lernen mit den unterschiedlichen Typen von Energiefressern umzugehen.

Denn in erster Linie müssen wir aufhören uns von ihnen triggern zu lassen und uns so unsere kostbare Energie rauben zu lassen. Mehr dazu in diesem Artikel.

Doch warum sind wir oft selbst unsere größten Energieräuber?

Ein viel bedeutsamer Punkt ist allerdings, dass wir in vielen Bereichen selbst unsere größten Energiefresser sind. Die Schuld können wir hier niemand anderem zuweisen, denn es liegt einzig und allein an uns.

Warum reagieren wir beispielsweise so extrem auf eine blöde Bemerkung? Und warum kreist diese auch Stunden (oder sogar Tage) später noch in unserem Kopf umher? Warum fehlt uns oft der Mut? Oder wieso machen wir uns selbst immer den allergrößten Druck? Bei anderen Personen dagegen sind wir deutlich nachsichtiger. Oder plädieren darauf, dass man den Perfektionismus hinter sich lassen sollte. Und wir selbst – halten uns nicht an all diese Tipps.

Stattdessen blockieren und sabotieren wir uns selbst aufgrund diverser Ängste. Ganz vorne mit dabei: Was denken die anderen von uns? Diesen Gedanken hinter sich zu lassen, erfordert vor allem eins: Mut. Jedoch schenkt uns dieser Schritt vor allem eins: Freiheit.

Die Freiheit, unser Leben so zu leben, wie wir es für richtig halten. Wir müssen einfach damit aufhören „everybody’s Darling” sein zu wollen; denn dabei passiert vor allem eins: Wir selbst bleiben auf der Strecke.

Wichtig ist es, sich diese inneren Vorgänge bewusst zu machen und sich zu fragen, warum man sich über gewisse Dinge und Äußerungen so aufregt und sich davon die eigene Energie rauben lässt. Was passiert in mir? Hierbei hilft das Journaling oder auch das Schreiben eines Tagebuchs wirklich gut. Innehalten und sich mit sich selbst beschäftigen, helfen dabei die Ursachen zu finden. Was zudem helfen kann, ist es „Nein sagen zu lernen”.

Das Ganze klappt mal besser und auch mal schlechter – allerdings sollte man sich davon nie entmutigen lassen. Es ist eben ein langwieriger Prozess, aber das ist es wert! 🙂

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PIN IT: Warum wir oft selbst unsere größten Energieräuber sind

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1 Comments

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    Posted 23. Oktober 2020 19:13
    by Shadownlight

    Nein zu sagen fällt vielen Menschen schwer. Ich habe es mittlerweile gelernt :).
    Liebe Grüße!

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