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Wellness-Tipps

Aktuell befinden wir uns alle im Ausnahmezustand. Was uns vor ein paar Wochen noch selbstverständlich erschien, ist stellenweise recht weit weggerückt. Wir stehen jetzt vor ganz neuen Herausforderungen und unsere Stimmung in der Isolation schwankt von „Heute mach ich es mir schön” bis „Knietief in der Scheiße”. Sorry für meine Wortwahl – aber ich bin vermutlich nicht die Einzige, der es so geht. An dem einen Tag will man noch Bäume ausreißen und am nächsten Tag ist man beherrscht von Lethargie.

Genau für diese Momente habe ich nun ein paar Tipps und Empfehlungen zusammengestellt. Die mir persönlich ganz gut helfen, um mich selbst wieder aus dem Loch, in das ich ab zu versinke, rauszuholen. Viel Freude mit den etwas anderen Wellness-Tipps.

Gärtnern

Ob auf dem Balkon, der Terrasse oder im (Schreber)Garten die frische Luft, die Beschäftigung mit Pflanzen und die Hände in der Blumenerde erden. Früher dachte ich, dass Gärtnern nur etwas für Spießer und vor allem für alte Leute ist. Schon im letzten Jahr wurde ich eines besseren belehrt und bin in diesem Jahr noch begeisterter dabei. Glücklicherweise haben Gartencenter geöffnet und meine Beobachtung vor Ort zeigt mir, dass Blumen- und Pflanzenerde fast genauso begehrt sind, wie das Toilettenpapier im Supermarkt.

Während der Arbeit mit den Händen in der Erde oder auch beim Aussäen verschwindet das negative Gedankenkarussell von ganz alleine. Jeden Morgen beginne ich damit nach meinen Pflänzchen zu schauen, zu gießen, und trinke danach einen Golden Latte. So kann man schon mal ganz gut in den neuen Tag starten, oder?

Falls ihr nun auch Lust aufs Gärtnern bekommen habt, habe ich hier ein paar Tipps für ein Upgrade vom Balkon und der Terrasse gezeigt. Außerdem nehme ich euch auf Instagram ab sofort regelmäßig mit auf meine Terrasse und zeige, wie sich alles entwickelt. Ein Instagram-Highlight gibt es hierzu auch.

Außerdem habe ich schon einige tolle Blogs entdeckt, die sich mit dem Gärtnern beschäftigen und die ich gerade mit großer Freude verfolge. Hier zwei meiner Favoriten: Beim Garten Fräulein bekommt ihr tolle Tipps für den Balkon und den Garten. Besonders die Rubrik Selbstversorger-Balkon verfolge ich jeden Monat. Und im „Der kleine Horror Garten” erwarten euch Blumen, Kohl und Rock ’n Roll und spannende Bienenstories.

Pflanzen & Blumen

Vielleicht habt ihr leider keinen Balkon, Terrasse oder einen (Schreber)Garten … doch ihr könnt euch trotzdem Grün in die eigenen vier Wände holen. Auch schon Zimmerpflanzen oder Blumen nehmen einen enormen Einfluss auf das Wohlbefinden. Also höchste Zeit ein paar Pflanzen in eure Wohnung zu lassen.

Ihr könnt beispielsweise aus einem Avocodokern eine kleine Pflanze ziehen. Das habe ich vor Jahren schon einmal gemacht und inzwischen steht in unserem Wohnzimmer eine recht ansehnliche Avocado Pflanze. Anleitungen hierzu gibt es im Netz jede Menge.

Alternativ geht es eben auch ins Gartencenter und ihr sucht euch ein paar Pflänzchen für eure grüne Oase zu Hause aus.

Beauty DIYs

Gönnt euch eine Auszeit mit einem Beauty DIY. Klingt jetzt vielleicht kompliziert, ist es aber gar nicht, denn oftmals hat man viele Zutaten für ein Beauty DIY bereits im Kühlschrank.

Rührt euch beispielsweise eine selbst gemachte Gesichtsmaske an, trage diese auf und lasst diese für einige Minuten (Minimum 10 Minuten) einwirken. Während dieser Einwirkzeit einfach mal komplett entspannen und nichts anderes tun. Einfach nur sein.

Meine Favoriten sind übrigens die Heilerde- und die Gurken-Gesichtsmaske. Die Gurken könnt ihr ja auch ab sofort selbst anbauen oder ihr probiert eine Avocado-Gesichtsmaske, denn danach habt ihr schon den Kern für ein Pflänzchen parat 😉

Einfach mal raus

Bewegung in der Natur oder auch ein Spaziergang sind aktuell mit die einzige Möglichkeit – neben Gartencenter, Bau- und Supermarkt – mal weiter rauszukommen. Doch eine tägliche Runde ist echt Gold wert. Jahrelang war ich wirklich ein absoluter Bewegungsmuffel. Das Einzige womit man mich locken konnte, war schwimmen. Ich bin nämlich eine richtige Wasserratte … aber auch das fällt momentan aus.

Zum Glück habe ich schon vor geraumer Zeit entdeckt, dass die Bewegung draußen echt Wunder wirkt und gut tut. Hierbei geht es mir vor allem, um den mentalen Aspekt und gar nicht so sehr um die Fitness – wobei das natürlich auch nicht schlecht ist 😉

Ein Spaziergang im Wald (bestenfalls noch mit Wasser in der Nähe) sorgen für pure Entspannung und machen den Kopf frei. Inzwischen ist das sogar wissenschaftlich bewiesen. Dies wird nun auch oftmals unter dem Begriff „Waldbaden” zusammengefasst oder näher erläutert. Hierzu kann ich euch übrigens das Buch „Die Medizin des Waldes”* sehr empfehlen. Die im Buch erwähnten Studien und der Einfluss vom Wald (der Natur) auf unser Wohlbefinden sind immens und echt spannend. Danach wollt ihr sicher jeden Tag raus.

Lesen

Greift mal wieder zu einem guten Buch und legt die Zeitung zur Seite. Schafft etwas Abstand mit einem guten Roman oder lernt etwas Neues mithilfe von einem Sachbuch. Auch das mache ich sehr gerne, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt oder man die eigene Laune selbst nicht mehr erträgt.

Unsere Buchtipp-Sammlung findet ihr hier oder ihr klickt euch mal in die Rubrik „Bücher & Buchtipps”. Dort findet ihr einige Buchvorstellungen.

Schreib es auf

Auch das Aufschreiben kann ein tolles Ventil sein, um den Isolations-Blues zu entfliehen. Im Endeffekt tue ich hier gerade nichts anderes. Außer das ich euch daran teilhaben lasse und die negativen Vibes somit in etwas Positives umwandele.

Dinge, Stimmungen und Situationen schriftlich festzuhalten hilft, um den Kopf freizumachen. Die ganzen Gedanken die unaufhörlich kreisen, haltet ihr ungefiltert für euch auf Papier fest und lasst diese somit aus eurem Kopf raus. Warum Tagebuchschreiben so gut tut, habe ich hier auch schon ausführlicher geschildert.

 

Was macht ihr, wenn der Isolations-Blues euch packt?

 


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1 Comments

  • Posted 17. April 2020 17:57
    by Shadownlight

    Ich bin gerade ganz viel im Wald und dazu wohne ich zum Glück sehr günstig :).
    Liebe Grüße!

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