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Fotos © Josemma

Sarah und ich kennen uns nun schon seit einigen Jahren. Gemeinsam haben wir schon ein paar Projekte realisiert und stehen auch so immer wieder im regen (und wertvollem) Austausch miteinander.

Ich persönlich liebe Gründungsgeschichten und auch Sarahs Story ist super interessant – der Titel verrät es bereits 😉
Deshalb habe ich mir Sarah für ein Interview geschnappt: Sie zur Gründung ihres Schmucklabels befragt, ihr einige hilfreiche Tipps zur Gründung und Social Media entlockt und hinter die Kulissen von Josemma geblickt.

Dein Weg zur Gründung deines eigenen Schmucklabels ist eher untypisch und du hast vorher in einer völlig anderen Branche gearbeitet. Skizzier uns doch mal kurz deinen Werdegang und den Weg zur Gründung von Josemma.

Sehr gerne, Elisa. Das stimmt, ursprünglich lag mein Schwerpunkt im Finanz- und Steuerwesen. Nach dem Wirtschaftsabitur habe ich ein duales Studium im öffentlichen Dienst beim Finanzamt begonnen. Dies war eher eine Kopf- als Herzentscheidung. Kreatives Arbeiten war schon immer eine große Leidenschaft von mir. Die Stelle direkt im Anschluss an das Abitur war jedoch solide und vernünftig, sodass ich mich dafür entschied. Vom Finanzamt wechselte ich dann zum Steuerberater, beendete eine verkürzte Ausbildung zur Steuerfachangestellten und nachdem ich Berufserfahrung gesammelt hatte, begann auch schon mein Jura Studium.

Auch hier begleitete mich der Schwerpunkt Steuerrecht. Das Studium erfüllte mich allerdings nicht und ich lebte meine Kreativität in meiner Freizeit mit Nähen und dem Schmuckdesign aus.

2013 gründete ich dann Josemma und betrieb mein Label neben dem Studium. Überraschenderweise wuchs das Label recht schnell und ich konnte Studium sowie Label nicht mehr nebenher vereinen. Eine Entscheidung musste her. Das Herz gewann und es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.

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Woher kommt die Liebe zum Schmuckdesign?

Schon früh begeisterte ich mich für die Schmuckstücke meiner Mutter und das kreative Arbeiten. Neben Nähen und Upcycling war es mir eine Freude, Schmuckstücke umzugestalten und vor allem zu tragen.

Welchen Ursprung hat der Name Josemma?

Der Name Josemma ist eine Zusammensetzung der Namen meiner verstorbenen Mutter sowie beiden Großmütter.

JOhanna MAria, JOSEfa, EMMA

Drei wunderbare und unterschiedliche Persönlichkeiten mit der Leidenschaft zum Handwerk, der Schneiderei und Kreativität.

Woher ziehst du deine Inspiration für neue Schmuckstücke und Kollektionen?

Aus den unterschiedlichsten Quellen. Vergangene Zeiten, Erbstücke, aber auch dem Hier und Jetzt. Ob Orte, Personen, Musik, Worte. Ebenso spreche ich viel mit meinen Kundinnen und entwickle mich sowie die Schmuckstücke gerne weiter.

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Gerade personalisierte Schmuckstücke mit Initialen, Sternzeichen oder anderen Gravuren sind sehr beliebt. Bietest du deinen Kunden auch Auftragsarbeiten an?

Absolut, gerade wenn es persönlich wird und eine Botschaft oder Geschichte hinter einem Schmuckstück steckt, wird es besonders. Oftmals nutzen Bräute diesen Service, sei es als Hochzeitsschmuckstück oder Geschenk für die Brautjungfern.

Für mich sind diese Aufträge jedes Mal aufs Neue magisch. Man wird Teil einer individuellen Geschichte, ein schönes Gefühl. In der Regel rufen die Kundinnen vorher an oder schreiben mir eine E-Mail mit ihren Vorstellungen und Wünschen. Dann schaut man, ob und wie es umgesetzt werden kann.

Wie wichtig ist Social Media für die Vermarktung deines Labels beziehungsweise deiner Schmuckstücke?

Die Social Media Vermarktung ist ein großer Teilbereich bei Josemma. Die digitale Welt ist nicht mehr wegzudenken, gerade für mich als Onlineshop. Durch Plattformen wie Instagram erreiche ich meine Zielgruppe, bin im Austausch mit meinen Kunden und kann mein Label präsentieren.

Du hast auch schon einige Influencer-Kollektionen rausgebracht. Wie wichtig ist Influencer-Marketing für Dich als Label?

Die erste Josemma Influencer Kollektion ging im Frühjahr 2017 live. Bis heute wurden fünf Kollektionen umgesetzt und jedes dieser schönen Projekte war wirklich aufregend. Seit 2017 ist in diesem Bereich unheimlich viel passiert. Die Branche ist schnell gewachsen und wirkt auf Außenstehende oft wie eine Parallelwelt. Bis heute ist das Influencer Marketing ein großer und wichtiger Teil bei Josemma.

Was würdest du Gründerinnen und Gründern raten, die ebenfalls planen ein Schmucklabel zu gründen? Welche Tipps hättest du gerne erhalten?

Mutig sein, an seine Vision glauben und am Ball bleiben.
Es werden viele Momente kommen, an denen du im ersten Augenblick vielleicht verzweifeln möchtest. Das werden die Momente sein, an denen du wächst.

Bis heute betreibe ich Josemma alleine. Ein stetiger Lernprozess. Das reicht von Fertigung und Design, der Buchhaltung sowie dem Betreiben und Pflegen des Onlineshops bis hin zum Versand. Ebenso gehören Fotografie, Marketing, Retouren Abwicklung, das Rechtliche und der Kundenservice dazu.

Nicht nur für den Schmuckbereich, sondern auch übertragbar auf andere Branchen bin ich der Meinung, dass das Grundgerüst stimmen muss. Rechtliches, Steuerliches, Lizenzen, das sind Gebiete, die nicht unbedingt jedem Spaß machen, aber wichtiger sind als gedacht und vorangestellt gehören. Durch meinen beruflichen Werdegang vor dem Label konnte ich viel Wissen für mein Unternehmen mitnehmen und bin wirklich froh darüber.

Woran arbeitest du gerade?

Aktuell arbeite ich an den finalen Frühjahrs- und Sommerstyles. Obwohl jetzt noch Winter ist, bin ich mit dem Geschäft und den Planungen weiter voraus.
Ebenso wird derzeit am Josemma Blog gearbeitet. Der Blog wurde Ende letzten Jahres ins Leben gerufen und soll den Kundinnen und Followern Inspirationen sowie großartigen Mehrwert bieten.

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Ich weiß, dass du eine begeisterte Podcast-Hörerin bist und dir hierüber auch gerne neuen Input holst. Was sind deine liebsten Podcasts? 

Das stimmt. Ich höre jetzt seit gut 3 Jahren Podcasts und bin absolut überzeugt von diesem Medium. Sei es im privaten, aber auch im beruflichen Rahmen.

Mein aktueller Podcast Tipp: „Baby got Business“ von Ann-Katrin Schmitz. Der Podcast wurde letztes Jahr gelauncht und zählt für mich schon jetzt zu meinen liebsten Podcasts.

Ein Business Podcast, der mit inspirierenden Geschichten erfolgreicher Gründer*innen kreative Denkanstöße gibt.

Wofür bist du dankbar?

Dass ich meine Arbeit liebe und mutig war mich für das Label zu entscheiden. Abgesehen vom Beruf bin ich dankbar für meine wundervolle Familie.

 

Liebe Sarah, vielen Dank für das tolle Interview, den Blick hinter die Kulissen von Josemma und die Tipps zur Gründung und Social Media.

Mehr von Josemma? Hier entlang:
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Fotos © Josemma


Der Artikel muss nach aktuellen Richtlinien mit Werbung markiert werden, da Marken, Personen, Unternehmen und Produkte genannt werden. Allerdings handelt es sich hierbei um ein Interview (redaktionellen Content) und um keine bezahlte Kooperation.


 

2 Comments

  • Posted 24. Januar 2020 11:56
    by Shadownlight

    Wenn man seine Arbeit liebt, ist doch alles perfekt :).
    Liebe Grüße!

    • Posted 10. Februar 2020 11:29
      by Elisa

      Das stimmt 🙂

      Liebste Grüße zurück,
      Elisa

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