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Der Begriff Manifestieren begegnet uns immer häufiger – vor allem im Zusammenhang mit Persönlichkeitsentwicklung, Achtsamkeit und Spiritualität. Viele Menschen verbinden Manifestation automatisch mit Esoterik. Dabei ist Manifestieren ein natürlicher, psychologischer und emotionaler Prozess, den wir alle bereits unbewusst nutzen.
Was ist Manifestieren?
Manifestieren – Bedeutung & Definition
Das Wort manifestieren stammt vom lateinischen manifestare und bedeutet so viel wie sichtbar machen, offenbaren oder deutlich werden lassen. Im übertragenen Sinn heißt manifestieren: Etwas Inneres (Gedanken, Überzeugungen, Gefühle) wird im Außen Realität.
Manifestieren bedeutet, sich bewusst auszurichten – mental, emotional und durch Handlungen – sodass Wünsche, Ziele und Lebensumstände entstehen können, die mit dieser inneren Ausrichtung übereinstimmen.
Synonyme für manifestieren sind unter anderem:
- fokussieren
- veranschaulichen
- verwirklichen
- sichtbar machen
- zum Ausdruck bringen
Manifestieren ist kein Esoterik-Trick – sondern ein innerer Prozess
Ob wir es wollen oder nicht: Wir manifestieren ständig.
Unsere Gedanken beeinflussen:
- unsere Gefühle
- unsere Entscheidungen
- unser Verhalten
- und damit langfristig unsere Realität
Der Unterschied beim bewussten Manifestieren liegt darin, dass wir diesen Prozess aktiv steuern, anstatt ihn unbewusst laufen zu lassen.
Kann jeder manifestieren?
Ja – jede*r kann manifestieren.
Manifestieren ist keine Gabe, sondern eine Fähigkeit. Wie bei jeder Fähigkeit gilt: Je bewusster du sie trainierst, desto klarer und wirksamer wird sie.
Gerade am Anfang wirkt das Thema oft abstrakt. Das ist völlig normal. Wichtig ist nicht Perfektion, sondern Kontinuität, Ehrlichkeit und Selbstbeobachtung.
Die Kraft deiner Gedanken & inneren Frequenz
Unsere Gedanken erzeugen Gefühle – und Gefühle bestimmen unsere innere Frequenz.
Beim Manifestieren geht es nicht nur darum, was du denkst, sondern wie du dich dabei fühlst.
Frequenz erhöhen – warum das so wichtig ist
Du manifestierst nicht das, was du dir wünschst, sondern das, womit du innerlich schwingst.
Wenn du dir zum Beispiel Fülle wünschst, innerlich aber Mangel fühlst, sendest du widersprüchliche Signale.
Um deine Frequenz anzuheben:
- beobachte deine Gedanken
- erkenne limitierende Glaubenssätze
- ersetze sie bewusst durch neue, stärkende Überzeugungen
- handle so, als wäre dein Wunsch bereits Realität
Glauben & Verkörperung: Handle, als wäre es bereits da
Ein entscheidender Punkt beim Manifestieren ist der innere Glaube.
Nicht hoffen. Nicht warten. Sondern: „Wie würde ich denken, fühlen und handeln, wenn es bereits Realität wäre?“
Dieses Verhalten – auch Embodiment genannt – signalisiert deinem Unterbewusstsein Sicherheit und Vertrauen.
Manifestieren lernen: Wie manifestiere ich etwas konkret?
1. Ehrliche Selbstreflexion
Manifestation beginnt immer mit Klarheit.
Fragen zur Selbstreflexion:
- Was möchte ich wirklich vom Leben?
- Was erfüllt mich?
- Welche Werte sind mir wichtig?
- Welche Gedanken halten mich aktuell zurück?
Diese Reflexion darf regelmäßig stattfinden, denn Ziele verändern sich.
2. Manifestieren mit hilfreichen Tools
2.1 Vision Board
Ein Vision Board macht deine Wünsche sichtbar. Bilder, Worte und Symbole helfen deinem Gehirn, neue Möglichkeiten als real abzuspeichern.
2.2 Manifestieren aufschreiben (Journaling)
Das Aufschreiben deiner Ziele ist eines der wirksamsten Werkzeuge. Beispiel: „Ich lebe ein ausgeglichenes, freies und erfülltes Leben.“
Wichtig: immer in der Gegenwartsform schreiben.
Lesetipp: So gestaltest du dein Bullet Journal
2.3 Affirmationen
Affirmationen sind positiv formulierte Sätze, die dein Unterbewusstsein neu ausrichten.
Beispiele:
- „Ich vertraue dem Leben.“
- „Ich bin finanziell frei.“
- „Ich ziehe gesunde Beziehungen an.“
2.4 Meditation & Visualisierung
In der Meditation kannst du deinen Wunsch fühlen, nicht nur denken.
Stell dir vor:
- Wie fühlt es sich an?
- Wie verhältst du dich?
- Wie sieht dein Alltag aus?
2.5 Finde deinen eigenen Weg
Es gibt kein richtig oder falsch. Kombiniere Tools oder entwickle deine eigene Manifestationsroutine.
3. Entscheidungen treffen
Manifestieren bedeutet auch, klare Entscheidungen zu treffen – selbst dann, wenn sie unbequem sind.
Jede Entscheidung ist ein Signal an dich selbst und das Leben.
4. Ins Handeln kommen (Law of Action)
Ohne Handlung keine Manifestation.
Manifestieren heißt:
- innere Arbeit und äußere Schritte
- Intuition folgen
- Chancen erkennen und nutzen
Häufige Fehler beim Manifestieren
1. Nicht handeln
Wünsche ohne Handlung bleiben Fantasie.
2. Fehlende Dankbarkeit
Dankbarkeit hält dich in einer hohen Frequenz und im Vertrauen.
3. Toxische Positivität
Gefühle dürfen da sein. Manifestieren heißt nicht, alles schönzureden.
4. Ungeduld
Veränderung braucht Zeit. Vertrauen ist essenziell.
Manifestieren Beispiele aus dem Alltag
- Mehr Selbstvertrauen durch neue Glaubenssätze
- Berufliche Veränderung durch klare Zielsetzung
- Gesündere Beziehungen durch Selbstreflexion
- Mehr Ruhe durch bewusste Prioritäten
- Mehr Fülle durch neue Gedankenmuster
Fazit: Manifestieren bedeutet bewusste Lebensgestaltung
Manifestieren ist kein Wunschdenken, sondern ein Zusammenspiel aus:
- Klarheit
- innerer Ausrichtung
- emotionaler Frequenz
- Glaube
- Handlung
Je bewusster du diesen Prozess gestaltest, desto stimmiger fühlt sich dein Leben an.
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6 Comments
Eine schöne Übersicht der Selbstreflexion. Gefällt mir 🙂
Liebe Grüße Sabine
Liebe Sabine,
freut mich sehr, dass Dir der Artikel zum Thema Manifestieren
so gut gefällt. Danke für Dein Feedback.
Sonnige Grüße,
Elisa
Liebe Elisa,
das hast du toll aufgeführt und zusammengebracht. Viele Aspekte, die sich miteinander verzahnen.
Sehr gelungen!
Liebste Grüße
Nicole
Liebe Nicole,
wie schön, das zu hören 🙂
Danke für Dein Feedback.
Liebste Grüße,
Elisa
Danke für die gute Erklärung!
Liebe Grüße!
Freut mich, dass Dir der Artikel übers Manifestieren so gut gefällt 🙂
Liebste Grüße und hab einen tollen Tag,
Elisa
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