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In unserem Alltag haben wir oft viele unterschiedliche Aufgaben zu jonglieren und so lässt der Stress meistens nicht allzu lange auf sich warten. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass wir uns regelmäßig kleine Auszeiten gönnen und uns aktiv fragen, was wir gerade benötigen. Diese Auszeiten können von Person zu Person und je nach Tag auch ganz unterschiedlich aussehen. Übrigens reichen manchmal auch schon wenige Minuten aus, um unser Stress-Karussell zu stoppen. Deswegen wollen wir dir unsere liebsten und hilfreichsten Entspannungstipps näher vorstellen.

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Einfache, schnelle und effektive Entspannungstipps

Generell gilt, dass es besonders in stressigen Phasen wichtig ist, sich Zeit für sich und die eigenen Bedürfnisse einzuräumen. Falls du das bisher noch nicht machst, fange am besten direkt damit an, dir bestimmte Zeiten nur für dich zu blocken. Im Übrigen müssen dies nicht immer ganze Tage oder mehrere Stunden sein, denn es kommt vielmehr auf die Regelmäßigkeit an. Schon kurze Auszeiten von 5 bis 30 Minuten, die du dir täglich für dich nimmst, können schon sehr viel bewirken und das Stresslevel reduzieren.

Eine essenzielle Frage im Alltag sollte daher sein: Was würde mir heute gut tun und wie kann ich es in meinen Alltag integrieren?

1. Sport

Bewegung sorgt dafür, dass wir unseren Stress besser abbauen können. Aus diesem Grund gehört Sport beziehungsweise regelmäßige Bewegung auch zu unseren top Entspannungstipps. Mit einer sportlichen Aktivität sorgen wir nämlich dafür, unsere stressigen Gedanken zu stoppen und verlagern auf diesem Weg unsere Aufmerksamkeit vom Kopf in den Körper. Hierdurch können wir unser Chaos stoppen, besser sortieren und im Anschluss auch besser agieren anstatt nur zu reagieren.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass wir uns fitter und gesünder fühlen. Außerdem sind auch schon kurze Sport-Einheiten wie zum Beispiel 20 bis 30 Minuten Yoga oder Pilates sehr effektiv gegen Stress oder aufkeimenden Stress.

Vielleicht denkst du jetzt: Wie soll ich auch noch Sport in meinen stressigen Tag einbinden? Auch wenn das Aufraffen echt schwerfällt, wirst du schnell merken, wie gut es dir tut und das dein Geist und Körper nachhaltig davon profitieren. Es fällt nämlich so viel leichter, den Stress abzubauen und negative Gedanken loszuwerden.

2. Meditieren

Meditieren ist gerade am Anfang nicht einfach, da unsere Gedanken im Kopf gefühlt Ping Pong spielen.

Allerdings lohnt es sich dranzubleiben und zu üben. Zu Beginn eignen sich vor allem geführte Meditationen oder auch Meditationen mit Affirmationen zum Nachsprechen (z. B. hier von Mady Morrison) und auch wenige Minuten (5 bis 15) sind erstmal vollkommen ausreichend. Hierdurch taucht man schon einmal in die Thematik ein und merkt schnell, wie gut es einem tut.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, dass du dir für deine Mediation einen Platz suchst, an dem du wirklich ungestört sein kannst, um dich besser auf die Meditation einlassen zu können. Mir persönlich hilft es, eine geführte Meditation direkt per Kopfhörer zu hören, um die allgemeine Geräuschkulisse (z. B. Rasenmäher von den Nachbarn o. Ä.) zu minimieren.

3. Atmung

Auch die Atmung kann ein sehr hilfreiches Tool zur Entspannung sein und hilft Anspannungen und Stress zu reduzieren. Hierfür gibt es übrigens auch unterschiedliche Möglichkeiten:

1.) Bei der achtsamen Atmung legst du deinen Fokus auf deine Atmung und veränderst dabei nichts, sondern beobachtest einfach nur wie du ein- und ausatmest. Durch dieses achtsame Wahrnehmen entschleunigst du automatisch und reduzierst aufkeimenden Stress.

2.) Du legst deinen Fokus ebenfalls auf deine Atmung, aber anders als bei der achtsamen Atmung (Option 1) beginnst du damit deine Atmung zu vertiefen. Du atmest also tief durch die Nase ein und beobachtest wie sich erst dein Brustkorb und dann dein Bauch mit Luft füllen. Danach atmest du langsam durch den Mund aus. Durch diese vertiefte Atmung und das langsame Ausatmen wird das vegetative Nervensystem beruhigt und Anspannung und Stress werden abgebaut.

4. Nichtstun

Gönn dir eine Pause und mach einfach mal GAR NICHTS.

Das Nichtstun haben wir wohl über die Jahre verlernt, denn wir wollen immer produktiv sein oder zumindest dabei sein (auch wenn das manchmal nur heißt durch Social Media zu scrollen und die einschlägigen Apps ständig zu aktualisieren). Leg dein Smartphone einfach mal zur Seite, guck in die Wolken und gönn dir eine richtige Auszeit.

Übrigens muss es nicht gleich ein ganzer Tag sein, denn es kann völlig ausreichen, sich die kleinen Auszeit-Inseln über wenige Minuten verteilt über den Tag zu gönnen.

5. Zeit in der Natur

Ein Spaziergang in der Natur kann wahre Wunder bewirken und unser Stresslevel deutlich reduzieren, was inzwischen sogar wissenschaftlich bewiesen ist. Aus diesem Grund ist das Waldbaden inzwischen zu einem echten Trend avanciert. Vermutlich hast du es selbst auch schon erlebt, dass du dich nach einiger Zeit an der frischen Luft (ob im Wald, Park, am See oder sonst wo) entschleunigt und entspannter fühlst. Oder wie sind deine Erfahrungen?

Falls du über das Waldbaden und die wohltuende Wirkung des Waldes auf unseren Körper und Geist mehr erfahren willst, kann ich das Buch Die wertvolle Medizin des Waldes – wie die Natur Körper und Geist stärkt* sehr empfehlen.

6. Körperhaltung

Unsere Körperhaltung sagt nicht nur sehr viel über unsere aktuelle Gemütslage aus, sondern wir können diese auch aktiv nutzen, um uns besser zu fühlen. Wenn wir gestresst sind, neigen wir zum Beispiel oft dazu, unsere Schultern nach oben zu ziehen oder unseren Kiefer und andere Bereiche des Körpers anzuspannen. Hier kann es hilfreich sein, den Körper mit einfachen Übungen wie zum Beispiel mit einem entspannten kreisen des Kopfes zu lockern.

Neben einfachen Übungen, um die Anspannungen zu lösen, ist auch Sport wieder eine gute Option für eine bessere Balance. Alternativ kann und sollte man sich bei starken Beschwerden professionell (z. B. von Ärzt*innen, Physiotherapeut*innen etc.) beraten lassen.

7. Umgebung achtsam wahrnehmen

Du bist gerade komplett gefangen in deinem Stress-Karussell und kannst keinen klaren Gedanken mehr fassen?

Dann ist es sinnvoll, dich mit einer recht einfachen Achtsamkeitsübung wieder ins Hier und Jetzt zu holen. Fange an deine Umgebung achtsam wahrzunehmen und bestimmte Gegenstände ganz genau zu betrachten.

Ein Beispiel: Du befindest dich gerade im Büro und der aufkeimende Stress droht dich zu übermannen. Dann halte kurz inne und schau dich um. Den Gegenstand, den du zuerst erblickst, schaust du dir nun genauer an und das ohne irgendeine Bewertung schaue ihn dir einfach an. Danach lässt du den Blick wieder schweifen und betrachtest den nächsten Gegenstand. Nur anschauen, nicht bewerten. Und danach noch ein drittes Mal.

Durch diese Achtsamkeitsübung hast du deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt und kannst den aufkeimenden Stress stoppen.

8. Musik

Gute Musik kann die Stimmung heben und auch Aufgaben, die vielleicht nicht allzu viel Freude machen wie zum Beispiel das Putzen vom Badezimmer oder Bügeln deutlich angenehmer machen. Falls du also gerade gestresst von bestimmten Aufgaben bist, versuche dir diese doch einfach mit deiner Lieblingsmusik auf den Ohren angenehmer zu gestalten.

9. Zeit mit den Liebsten

Vielleicht ist aufgrund deines aktuell stressigen Alltags die Zeit mit deinen Liebsten viel zu kurz gekommen. Dann wird es höchste Zeit, dass zu ändern und dir mal wieder eine Auszeit mit der Familie oder Freund*innen zu gönnen. Solche Tagen füllen unsere Energiereserven wieder auf und lassen Stress nur so verpuffen.

10. Journal führen

Eine weitere hilfreiche Option für mehr Entspannung ist das Schreiben eines Journals. Hier kannst du all deine To-dos wunderbar ordnen, strukturieren und auch nach bestimmten Lebensbereichen aufteilen. Es sorgt dafür, dass du deine Prioritäten besser setzen und auch einhalten kannst.

Vielleicht auch interessant für dich: Bullet Journal Ideen: So kannst du dein BuJo gestalten  und hier noch ein Buchtipp: Die Bullet-Journal-Methode*

11. Werde kreativ

DIY-Videos und Malbücher für Erwachsene boomen aktuell nicht ohne Grund, denn Kreativität erfüllt uns und sorgt so ebenfalls für Entspannung. Vielleicht greifst du mal wieder zu Stift und Papier, zur guten alten Wasserfarbe oder probierst dich mit Acryl oder Ölkreide aus?  Weitere Ideen sind stricken, basteln oder vielleicht auch ein größeres DIY-Projekt. Frag dich einfach, was dir Freude machen könnte.

12. Wellness-Tag

Ein Wellness-Tag kann ebenfalls für pure Entspannung sorgen. Übrigens ist ein Besuch beim Profi oder in einer Therme natürlich super angenehm, aber auch zu Hause können wir uns tolle Wellness-Momente bereiten.

 

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4 Comments

  • Posted 14. Juli 2021 20:19
    by Shadownlight

    Das sind sehr hilfreiche und gute Ideen!
    Liebe Grüße!

    • Posted 15. Juli 2021 10:50
      by Elisa

      Freut mich, dass Dir unsere Tipps für mehr Entspannung so gut gefallen 🙂

      Liebste Grüße,
      Elisa

  • Posted 15. Juli 2021 11:16
    by Nicole

    Liebe Elisa,
    das sind tolle Tipps, denen ich mich absolut anschließen kann. Zumal du bei Dport Yoga erwähnst, denn sonst empfinde ich Sport nicht als entspannend ;).
    Hab einen schönen Tag und liebste Grüße
    Nicole

    • Posted 19. Juli 2021 15:49
      by Elisa

      Liebe Nicole,

      wie schön, dass dir die Tipps gefallen. Ich dachte auch lange Zeit, dass
      nur Yoga oder Ähnliches entspannend sein kann… doch mittlerweile sorgen
      selbst anstrengende Trainingseinheiten bei mir für Entspannung und dafür
      besser abschalten zu können.

      Liebste Grüße zurück,
      Elisa

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